
Uwe Lütjohann – stock.adobe.com
Das Eidersperrwerk: Schutz vor Fluten und historischer Hintergrund
Der historische Anlass: Die Sturmflut 1962
Baugeschichte, Kosten und technische Herausforderungen
Größtes Küstenschutzbauwerk und Tourismusmagnet
Um schwerwiegende Hochwasserkatastrophen in Zukunft zu verhindern, wurden an der deutschen Küste umfassende Maßnahmen zur besseren Kontrolle des Wassers in die Wege geleitet. An der Mündung der Eider in die Nordsee wurde daraufhin ein Sperrwerk mit mehreren Toren errichtet. Durch die Schließung dieser Tore kann effektiv verhindert werden, dass zu viel Meerwasser in den Fluss gedrückt wird.
Jeder hat schon einmal von der verheerenden Sturmflut von 1962 gehört, einer Naturkatastrophe, bei der durch einen schweren Sturm das Wasser der Nordsee in die Flüsse Weser und Elbe gedrückt wurde und ein schweres Hochwasser verursachte. Dabei war vor allem Hamburg betroffen, wo über 300 Menschen durch die Macht des Wassers starben.
Der Bau des Eidersperrwerks begann 1967, die offizielle Einweihung fand im März 1973 statt. Während der Entstehung und in den Folgejahren gab es einige beachtenswerte Faktoren:
Das Eidersperrwerk ist das größte Küstenschutzbauwerk Deutschlands und zieht jedes Jahr zahlreiche Urlauber an. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning bietet geführte Touren an, in denen interessante Fachinformationen über den Bau und den Einsatz des Sperrwerkes vermittelt werden. Eine Anmeldung für diese Führungen ist erforderlich.
Eidersperrwerk
Dammstraße
25764 Wesselburenerkoog
Tel.: 04861-61420